Immobilienwerte steigen weiter

09.09.2018

Die vermeintliche Binsenweisheit vom „Betongold“ bewahrheitet sich weiterhin. Die stabile Geldanlage in Immobilien erfährt nach wie vor eine extrem hohe Nachfrage. Ursachen dafür sind insbesondere die schlechten Zinsbedingungen bei klassischen Finanzprodukten, aber auch das Vertrauen in gerad ein Großstädte weiterhin starken Zuzug – und damit Druck auf dem Immobilienmarkt. Angebot und Nachfrage regeln hier den hohen Preis.

Unabhängig voneinander kommen aktuell zwei Berichte zu korrelierenden Aussagen. Das
Bundesinnenministerium berichtet auf Nachfrage vom hohen Anstieg bei Mietpreisen, demnach stiegen im zweiten Quartal 2018 die Mietpreise bei Neuvermietungen um 5,3 Prozent im Bundesschnitt, während die Verbraucherpreise nur um 2 Prozentpunkte nach oben kletterten. Auch in den Vergleichszeiträumen des ersten Quartals 2018 oder 2017 war jeweils die Inflation niedriger als das Mietpreis-Wachstum.

Verständlich, dass bei diesen Aussichten einer Immobilien-Geldanlage die Interessenten bereit sind, auch mehr Kapital zu investieren. So stieg die durchschnittliche Kreditsumme bei Erstfinanzierungen im Jahr 2017 um 5,7 Prozent auf 272.478 Euro, wie der Spiegel mit Verweis auf einen Kreditvermittler berichtet.

Da die Preise insbesondere in den urbanen Zentren spürbar steigen, weichen viele Anleger auch in die anliegenden ländlicheren Gebiete aus. Hier wie dort gilt: Aktuell ist mit kaum einer Geldanlage so sicher Geld zu verdienen wie mit einer Immobilie. Mit einer durchdachten Finanzierung lassen sich so unrentable Finanzprodukte ersetzen, ohne das Risiko von spekulativen Beteiligungen einzugehen.

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